Krantraverse für alle Einsatzzwecke

Lastaufnahmemittel Traverse: Eine starre oder verstellbare Traverse für Krane bzw. Krantraverse / Lasttraverse ist meist eine Stahlkonstruktionen, die als Adapter zwischen einem Kranhaken (manchmal auch einem Stapler) und der Last verwendet wird. Wir stellen in eigener Produktion Krantraversen, H-Traversen, verstellbare Traversen sowie Big-Bag-Traversen, Gabelstaplertraversen uvm jeder Tragfähigkeit her. Sonder-Traversen zur Konstruktion und/oder Produktion fragen Sie gern an. Natürlich erhalten Sie umfangreiches Zubehör, wie Anschlagketten, Rundschlingen, Hebebänder usw.

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Lastaufnahmemittel Traverse: Eine starre oder verstellbare Traverse für Krane bzw. Krantraverse / Lasttraverse ist meist eine Stahlkonstruktionen, die als Adapter zwischen einem Kranhaken (manchmal auch einem Stapler) und der Last verwendet wird. Wir stellen in eigener Produktion Krantraversen, H-Traversen, verstellbare Traversen sowie Big-Bag-Traversen, Gabelstaplertraversen uvm jeder Tragfähigkeit her. Sonder-Traversen zur Konstruktion und/oder Produktion fragen Sie gern an. Natürlich erhalten Sie umfangreiches Zubehör, wie Anschlagketten, Rundschlingen, Hebebänder usw.

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Wissen kompakt: Lastaufnahmemittel Traverse

Mehr über Krantraversen / Lasttraversen / Hebetraversen

 

Was ist eine Traverse?

Traversen für Krane, oft auch Krantraverse, Lasttraverse, Hebetraverse oder Kranhakentraverse genannt, sind meist Stahlkonstruktionen, die als Adapter („Interface“) am Kran oder Hebezeug zwischen einem Kranhaken und einer Last verwendet werden. Die Notwendigkeit für eine Krantraverse ergibt sich meist aus

  • statischen Erfordernissen der Last selbst. So müssen evtl. mehrere Aufhängepunkte statt dem einen Aufhängepunkt am Kran / Hebezeug gewählt werden oder es darf nur senkrecht gezogen werden.
  • Stabilitätsanforderungen, da die Last sonst kippen würde oder nicht in der idealen Lage am Kran / Hebezeug gehalten wird.

Eine Krantraverse ist ein Lastaufnahmemittel gem. DGUV 109-017, ehemals DGUV 100-500 Kapitel 8 bzw. noch früher BGR 500. An ihnen wird dann die Last über Anschlagketten, Hebebänder, Rundschlingen oder sonstige Anschlagmittel befestigt.

Die Krantraverse dient zur Stabilisierung und Abstützung einer Last während eines Lifts am Kran / Hebezeug. Zur höheren Flexibilität kann die Krantraverse verstellbar ausgeführt werden. Krantraversen werden verwendet, um die Hebebänder, Anschlagketten / Kranketten oder Anschlagseile unter dem Kranhaken horizontal (90° zum Horizont) oder in der Nähe davon zu halten. Dies hilft, Beschädigungen der Last, Beschädigungen an Anschlagmitteln und Hebebändern zu vermeiden. Zudem wird verhindert, dass die Hebegurte während des Hebevorgangs von der Last abrutschen. Wikipedia definiert eine Krantraverse folgendermaßen: Eine Traverse ( lat. transversus „quer(liegend)“) ist ein mechanischer Träger, der zur Stabilisierung, Befestigung oder Verbindung dient. Sie findet Verwendung in Konstruktionen oder als Lastaufnahmemittel beim Anschlagen („an den Kran bekommen“) von Lasten und immer dann, wenn Lasten über eine gewisse Breite verteilt aufgehängt werden müssen.

Welche Hebetraversen / Lasttraversen können wir Ihnen bieten?

Jede Krantraverse wird bei uns in Thüringen konstruiert und produziert. Damit können wir Ihnen eine breite Auswahl an sicheren und robusten Traversen jeder Tragfähigkeit mit schneller Lieferung direkt aus dem Hebezeugshop anbieten. Gleichzeitig sind wir in der Lage, neben den Standardprodukten im Shop auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen und Anpassungskonstruktionen für Sonder-Traversen / Quer-Traversen vorzunehmen oder Varianten anzubieten. Unser Angebot reicht damit von der einfachen Balkentraverse oder H-Traverse (starr und verstellbar) bis zu komplexen Sondertraversen für spezielle Anwendungen am Kran / Hebezeug in hochspezialisierten Industrieunternehmen. In diesem Fall kontaktieren Sie uns gern direkt  und wir erstellen Ihnen - meist innerhalb eines Werktages - ein konkretes Angebot für Ihre Krantraverse.

Alle Krantraversen werden bei uns gefertigt und lackiert. Dazu sind wir nach der EN1090 EXC-3 zertifiziert. Jede Krantraverse wir anschließend bei uns im Haus gemäß der geltenden Regelwerke auf Ihre Traglast / Tragfähigkeit mit der entsprechenden Sicherheit geprüft und abgenommen.

Anschlagmittel, wie z.B. Anschlagketten für das Anschlagen der Traverse am Kran / Hebezeug oder das Anschlagen einer Last an der Traverse erhalten Sie ebenfalls direkt bei uns im Shop.

Natürlich bieten wir auch den vollen Service vor Ort. Wenn Sie später eine Prüfung der Traverse nach DGUV benötigen, so erledigen wir für Sie die Prüfung und die vollständige Dokumentation. Unser Service kann dabei auf mehrere Jahrzehnte Erfahrung im Bereich der Kran-, Traversen- und Anschlagmittelprüfung zurückgreifen. Die vollen vollen Anforderungen für den Service einer Kranraverse finden Sie in der DGUV 109-017. 

Somit machen wir als Konstrukteur, Fer tiger und Servicebetrieb alle Ihre Wünsche und Sonder-Wünsche für eine optimale Krantraverse möglich.

Konstruktive Anforderungen an eine Lasttraverse

Ziel der Konstruktion von Krantraversen sind üblicherweise:

  • Optimale Lastverteilung. Dies ist die Optimierung der „Mission“ der Krantraversen bei Ihrer Entwicklung und Konstruktion. Neben passiven Lastaufnahme können Traversen auch aktive Aufgaben haben, z.B. beim Einsatz als Wendetraverse (Last soll in anderer Lage abgesetzt werden, als sie aufgenommen wurde).
  • Geringes Eigengewicht. Die Traverse stellt eine zusätzliche Last am Kran dar, die bei der Entwicklung und Konstuktion der Traverse beachtet und möglichst gering gehalten werden muss. So kann die maximale Tragfähigkeit am Kran ausgenutzt werden.
  • Sicherheit. Damit die Sicherheit gewährleistet ist, gibt es spezifische europäische und deutsche Normen und Regelwerke, welche die Rahmenbedingungen für einen sicheren Einsatz der Traversenkonstruktion beschreiben:
  • Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
  • DIN EN 13155 - Krane - Sicherheit - Lose Lastaufnahmemittel
  • DIN EN ISO 12100 - Sicherheit von Maschinen - Allgemeine Gestaltungsleitsätze Risikobeurteilung und Risikominderung (ISO 12100:2010)
  • DIN 15003 - Hebezeuge - Lastaufnahmeeinrichtungen, Lasten und Kräfte – Begriffe
  • DGUV Regel 109-017 - Betreiben von Lastaufnahmemitteln und Anschlagmitteln im Hebezeugbetrieb

(ersetzt seit Dezember 2020 DGUV Regel 100-500 (vorher BGR 500) - Kapitel 2.8 - Betreiben von Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb) Alle wichtigen Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung finden Sie kostenlos als Download unter https://publikationen.dguv.de/regelwerk/

Die Maschinenrichtlinie ist dabei die „Mutter aller Normen“, eine wichtige Anforderung ist daraus bei der Traversenkonstruktion ist die Gefahrenanalyse. Treten Risiken im Betrieb einer Lasttraverse auf, z.B. durch besondere äußere Einflüsse, die von spezifischen Normen nicht erfasst sind, muss der Konstrukteur diese erkennen und beurteilen.

Für den Betrieb von Kranen und Hebezeugen auf See ist oft eine Abnahme der Berechnung, Konstruktions und der fertigen Traverse einer entsprechenden Klassifizierungsgesellschaft wie DNV-GL, Bureau Veritas, BRS o.ä. notwendig. Diese haben ihre eigenen Regelwerke, die oft an die o.g. Regelwerke angelehnt sind, aber in vielen Fällen eigene Anforderungen aufgrund der härteren Umgebungsbedingungen haben. Die Regeln von DNVGL finden sich beispielsweise hier: https://rules.dnvgl.com/docs/pdf/DNV/stdcert/2013-06/Standard2-22.pdf

 

Typen von Krantraversen

  • Einteilung nach Lastverteilung: Spreiztraversen versus Balkentraversen.

Eine Spreiztraverse ist eine Bauweise von Krantraversen / Lasttraversen, die aus einer langen Quertraverse besteht und bei der die angehobene Last hauptsächlich eine Druckspannung in der Traverse erzeugt. Sie besteht aus einem Balken, der an beiden Seiten an den Kran angeschlagen wird und an dem wiederum ebenfalls an beiden Seiten die Last angeschlagen ist. Da sie zwei Hebepunkte anstelle eines einzigen Hebepunktes verwenden, wird das Gewicht der Last gleichmäßig über den Träger verteilt, wodurch die Belastung eines einzelnen Hebepunktes entfällt. Biegespannungen werden nicht übertragen. Spreiztraversen sind daher typischerweise kleiner, leichter und kostengünstiger in der Konstruktion und Fertigung als andere Krantraversen. Die Aufhängung der Last wird dabei durch die Spreiztraverse auf mehrere Punkte verteilt, ohne Schrägzug zu erzeugen. Ein entscheidender Nachteil ist, dass Spreiztraversen mehr Kopffreiheit als eine Balkentraverse benötigen, um die Hebeschlingen vom Kranhaken her aufzunehmen.

Wenn die Last über ihre gesamte Länge abgestützt werden muss, kann eine Balkentraverse / Balken-Traversen vorteilhafter sein, da sie auf der Unterseite mehr Hebepunkte zur Unterstützung der Lastmitte sowie Hebepunkte an beiden Enden der Lasttraverse aufweist. Spreiztraversen können fix oder in der Länge verstellbar ausgeführt werden. Eine Balkentraverse ist einfach konstruiert und hat normalerweise einen einzigen Befestigungspunkt, der auf der Oberseite der Traverse zentriert ist und zur direkten Verbindung mit einem Kran, Hebezeug oder einer anderen Hubmaschine dient. Einige Traversen können auch mehrere Ösen haben, um Schlingen vom Kranhaken einzuhaken, was aber wiederum mehr Kopffreiheit erforderlich macht. Typischerweise befinden sich an der Unterseite des Trägers zwei oder mehr gleichmäßig verteilte Hebeösen, die die Last über Haken oder Hebegurt befestigen und abstützen. Balkentraversen sind ideal für leichtere und kurzspannigere Hübe, die nicht viel Kopffreiheit erfordern. Balkentraversen bieten auch mehrere Hebepunkte darunter und können mit variablen oder festen Hebeösen ausgeführt werden. Durch diese Art der Verstellbarkeit können Balkentraversen in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden.

Gerade Balkentraversen, die nur in x-Richtung ausgerichtet sind und kein „Tiefe“ haben, werden manchmal auch als Quertraversen bezeichnet. Solche Quertraversen sind dann von Vorteil, wenn der Schwerpunkt in y-Richtung genau unter dem Balken liegt (die Last also nicht kippen kann) und die Biegung nicht zu groß wird. 

Balkentraversen müssen nicht immer wie eine Quertraverse als einfacher gerader Balken ausgelegt sein, sie können die Last auch räumlich in x- und y-Richtung aufnehmen, um größere Lasten optimal zu verteilen. Sie werden dann auch z.B. als 3-Punkt oder 4-Punkt Traverse ausgelegt. Dies kann zum Beispiel dann notwendig sein, wenn die Last ein kritisches Verhältnis von Länge zu Breite hat (also eher breiter ist). Eine Standardtraverse dieser Art sind die H-Traverse / Quertraverse / Quer-Traversen, sie besteht aus einem sogenannten Querbalken und zwei Längsbalken. Die H-Traverse (=4-Punkt Traverse) hat 4 oder mehr Lastaufnahmepunkte, die nicht mehr nur auf einer Linie verteilt sind, sondern über eine Fläche verteilt. Es ist wiederum zu beachten, dass auch bei einer H-Traverse der Schwerpunkt der Last unter dem Schwerpunkt des Kranaufnahmepunktes der Traverse liegen sollte, damit die H-Traverse im Gleichgewicht und Ihre Stabilität gewährleistet ist. H-Traversen haben Ihren Namen durch Ihre Form.

  • Einteilung nach Bauart / Bauweise: Krantraversen / Lasttraversen können starr oder verstellbar gebaut sein, im Standard gilt dies insbesondere für Balkentraversen und H-Traversen / Quertraversen / Quer-Traversen. Ist eine Krantraverse verstellbar, so kann dies dazu dienen, verschieden große Lasten am Kran / Hebezeug optimal aufzunehmen, sodass der Schwerpunkt der Last unter dem Anschlagpunkt der verstellbaren Krantraverse bleibt. Ist sie nicht verstellbar, nennt man die Krantraverse starr. Ist die Traverse verstellbar kann aber auch durch ihre Verstellbarkeit eine eigene Funktion ausüben, z.B. als Wendetraverse (s.u). Natürlich können Sie bei uns als Konstrukteur und Hersteller entsprechende Sonder-Konstruktionen starrer oder verstellbarer Traversen in individueller Bauweise zu einem wirtschaftlichen Preis erhalten.

 

  • Einteilung nach Anwendung:
    • Big Bag Traverse / Big-Bag Traverse / Kreuztraverse: Kreuztraversen zur Aufnahme von Big Bags. Meist werden bei reinen BigBag-Traversen die Laschen des Big Bags auf entsprechende Führungsbleche aufgelegt oder sie werden an Anschweißhaken angeschlagen. Mit Anschweißhaken kann die  Big Bag Traverse auch als allgemeine Kreuztraverse genutzt und andere Dinge angeschlagen werden. Die Big-Bag Traverse ist ebenfalls eine 4-Punkttraverse. Big Bag Traversen erhalten Sie bei uns nicht nur für Aufhängung am Kran, sondern auch zur Aufnahme mit dem Gabelstapler.
    • Containertraverse: Containertraversen sind Krantraversen zur Aufnahme von Containern und ISO-Behältern. Hier lohnt sich ein Blick in unsere Beschreibung der Containerhaken, wo die Anwendung des Container-Hebens mit Balkentraverse und H-Traverse erläutert wird. Übrigens fertigen wir auch bei uns im Haus die sogenannten Überhöhenrahmen, starr und teleskopierbar, mit denen Open-Top Container und Flat Racks transportiert werden können. Für diese Containertraversen schauen Sie auch mal unter Hafenlogistik bei www.sht-hebezeuge.de.
    • Staplertraverse: Können an Gabelstaplern / Staplern eingesetzt werden, sie werden auch oft Gabelstaplertraversen genannt. Als Staplertraversen könnte man auch einen einfachen Kranhaken bzw. Staplerhaken für einen Gabelstapler bezeichnen, unter den man wieder jegliches Lastaufnahmemittel anschlagen könnte. Oft werden als Gabelstaplertraverse aber direkt auf dem Stapler fixe oder verstellbare Balkentraversen oder sogar H-Traversen eingesetzt. Darüber hinaus gibt es Spezialtraversen für Gabelstapler wie beispielsweise Traversen zum Heben von Baustahlmatten mit dem Stapler. 
    • Ladegabeln / Palettengabel / Krangabel: Ladegabeln bzw. Palettengabeln ermöglichen, Paletten an einen Kranhaken anzuschlagen. Sie haben einen Anschlagpunkt, der zentral über zwei Staplerzinken angebracht ist. Somit ist die Ladegabel / Palettengabel im Gleichgewicht. Bei uns finden Sie im Shop diverse Ladegabeln, allerdings haben wir auf Anfrage noch viele weitere Artikel im Angebot, als im Shop bei den Traversen zu finden sind.
    • Baustahlmatten-Traverse: Eine Traverse mit Lamellenhaken, die in der Größe ideal für den Transport von Baustahlmatten ausgelegt ist. Die Lastaufhängung erfolgt über Baustahlmattenhaken. Für diese Traversen macht es Sinn, sich beraten zu lassen, da Traglast und Größe eine erhebliche Auswirkungen auf den Preis hat. Baustahlmatten-Traversen sind eine gute Alternative zum Transport mit dem Stapler, wenn die Last mit einem Kran auf größere Höhen befördert werden soll.
    • Heavy-Lift Traverse: So werden Krantraversen bezeichnet, die besonders hohe Lasten heben können, z.B. für große Krane oder auch Krantraversen / Lasttraversen für Schiffskrane und Offshore-Krane. Hier haben wir als Hersteller übrigens Erfahrungen mit den gängigen Klassifizierungsgesellschaften wie dem DNV (ehemals auch DNVGL oder Germanischer Lloyd) und deren Prüf- und Schweißverfahren.
    • Wendetraverse: eine Wendetraverse kann eine passiv oder aktiv angetriebene Traverse sein, mit der eine Last gedreht wird. Die Last wird bei einer Wendetraverse meist an einem speziellen Hebeband aufgehängt, welche an einem Rollensystem hängt, dass an der Traverse angebracht ist. Dies kann wiederum über einen Motor angetrieben werden. Natürlich sind auch komplexere System erhältlich, die noch mehr Variationen für Ihren Einsatz anbieten.
    • Sondertraverse: Dies sind Krantraversen, die speziell nach Ihren Bedürfnissen gefertigt sind. Wenn Sie spezielle Wünsche für Sondertraversen haben, wenden Sie sich gern an uns.
     
  • Einteilung nach Material:
    • Aluminium-Traversen / Alu-Traversen, oft auch Alu-Lasttraverse oder Alu-Krantraverse genannt: Alu-Traversen dienen einer besonders leichten Ausführung, z.B. wenn die Grenzen der Kranlast erreicht sind und eine besonders geringes „totes“ Gewicht erfordern. Das Material Aluminium, kurz Alu, baut bei der gleichen Last mit weniger Gewicht; es kann aber bei gleicher Tragfähigkeit bzw. Traglast zu größeren Bauhöhen kommen. So sind Alu - Traversen besonders dann beliebt, wenn durch die Alu - Bauweise bei knapper Traglast Lasten gerade noch angehoben werden können.
    • Edelstahl-Traversen: Edelstahl-Lasttraversen dienen besonderen Anwendungszwecken, siehe z.B. Abschnitt Ex-Schutz. Hebetraversen aus Edelstahl sind sehr hochpreisig, aber bei hohen Anforderungen ideal und unabdingbar.

 

Ex-Schutz/ Explosionsschutz

Ob eine Krantraverse für den Ex-Schutz besondere Anforderungen erfüllen muss, ist nicht ohne Betrachtung der Umstände zu beurteilen. Gemäß ATEX 2014/34/EU könnte man meinen, dass eine Traverse keine eigene Zündquelle besitzt und daher nicht unter die Regelung fällt. Dennoch kann die Gefahrenanalyse nach Maschinenrichtlinie andere Ergebnisse bringen. Kommt es z.B. zu Reibung am Boden oder es besteht das Risiko von Stößen, so müssen „geeignete“ Maßnahmen ergriffen werden. Dies können beispielsweise eine Konstruktion aus Edelstahl oder an den Kanten ein Funkenstreifschutz aus Nichteisen-Metallen gem. DIN EN 1755:2016 (Flurförderzeuge - Sicherheitsanforderungen und Verifizierung - Zusätzliche Anforderungen für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen) sein. Auch die ISO 80079-36:2016-02 (Explosionsfähige Atmosphären - Teil 36: Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsfähigen Atmosphären - Grundlagen und Anforderungen) ist zu beachten. Hier finden sich Hinweise für kinetischen Schlagenergien zwischen Stählen und NE-Metallen im explosionsgefährdeten Bereich. Ggf. muss ein Gutachten mit entsprechenden Versuchen (Funkenschlagprüfung) der zum Einsatz gebrachten Metalle und der im Ex-Schutz-Bereich vorhandenen Gase erfolgen. Traversen mit Ex-Schutz gibt es übrigens in jeder Form, also als starre und verstellbare Traverse, H-Traverse, Big-Bag Traverse, Quertraverse oder Traverse auf Wunsch.

 

Prüfung einer Traverse

Die Erstprüfung von Traversen erfolgt seitens des Herstellers für jede einzelne Krantraverse. Werden Veränderungen an Lasttraversen vorgenommen, sollte ebenfalls eine Prüfung erfolgen. Oft wird bei besonderen Lasten oder Lastverteilungen ebenfalls eine Prüfung vor dem einzelnen Hub durchgeführt. Diese Prüfung erfolgt meist mit zertifizierten Gewichten, dies können z.B. genormte Stahlbetongewichte oder Wassersäcke sein. Dies können oft bei Kran- und Traversenherstellern gemietet werden.

Auch hier gilt: Von der einfachen Balkentraverse über die H-Traverse / Quertraverse bis hin zur Sondertraverse können wir Ihnen behilflich sein. Sie können die Traversen bei uns anliefern bzw. unseren Vor-Ort-Service nutzen. Dasselbe gilt für alle Anschlagmittel, also auch Anschlagketten / Kranketten (incl. die alle 3 Jahre erforderliche Rißprüfung) sowie Hebebänder und Rundschlingen.

 

Betrieb einer Krantraverse

  • Lage der Traverse: Ziel ist grundsätzlich, dass sich der Lastschwerpunkt senkrecht unterhalb des Kranhakens befindet. Da eine gewisse Abweichung nie vermieden werden kann, ist nach DIN EN 13155 eine maximale Neigung von 6° zulässig. Eine solche Neigung führt dazu, dass einzelne Aufhängungen an der Traverse stärker belastet werden. Alle Traversen sind hierbei nur für diese Neigung ausgelegt und stärkere Neigungen könnten zur Überlastung einzelner Aufhängepunkte führen.
  • Traglast: Die Lasttraverse sollte nie mit mehr als der vom Traversenhersteller angegebenen zulässigen sicheren Traglast (=SWL=Safe Working Load) betrieben werden. Alle Sicherheitsfaktoren sind nicht dazu gedacht, mehr heben zu können, sondern intrinsische Material-, Schweiß- oder sonstige Fehler bzw. äußere Umstände oder z.B. Schrägzug im zulässigen Bereich auszugleichen.
  • Betriebsanleitungen: Es sind jeweils die bestimmungsgemäße Verwendung und Betriebsanleitung des Herstellers zu beachten. Betriebsanleitungen enthalten wichtige Hinweise zur Sicherheit, z.B. zur Vermeidung von Verletzungen von Händen und Fingern, Begrenzungen der Umweltbedingungen uvm. So sind die Traversen oft nur bis -20°C zugelassen, da darunter die Kerbschlagzähigkeit des Materials nicht ausreicht und es zu Sprödbrüchen kommen kann. Auch Umgebungen mit aggressiven Medien wie Säuren, Laugen, Dämpfen oder explosiven Gasen bedürfen besonderer Beachtung. Reparaturen von Traversen sollten nur in Absprache mit dem Hersteller oder durch den Traversenhersteller selbst durchgeführt werden.
  • Abstellen von Traversen: Traversen können aufgrund Ihrer Lastaufnahmepunkte, welche die niedrigsten Punkte an der Traverse darstellen, oft nicht einfach auf diesen abgestellt werden - natürlich sollten sie auch nicht einfach z.B. auf ständig angebrachten Anschlagketten abgelegt werden. Das gilt insbesondere, wenn dort bereits weitere Lastaufnahmemittel, wie Kurzgehänge, Gabelkopfhaken o.ä. angebracht sind. DGUV-Regel 109-017 (ehemals DGUV Regel 100-500) fordert, dass die Traversen nicht umkippen, herabfallen oder abgleiten dürfen. Dies macht in vielen Fällen ein Ablagegestell notwendig, welches die Traversenhersteller meist ebenfalls liefern können. Manchmal sind die Ablagegestelle für Traversen sogar verfahrbar ausgelegt, um die Traverse bequem an den Einsatzort bringen zu können.

 

Aufhängung

Die Aufhängung der Traverse ist in den meisten Fällen direkt im Stahlbau der Krantraverse integriert. Für den Anwender ist wichtig zu überprüfen, dass der Kranhaken, der für die Verwendung geplant ist, auch in die entsprechende Aufhängeöse passt. Es gibt auch Traversen mit direkter Kettenaufhängung, dies ist aber selten. Hierzu ist es wichtig, Ihren Kranbetrieb zu kennen und entsprechend die Entscheidungen zu treffen.

Falls eine Traverse mal nicht passt, kann man sich über ein Kurzgehänge / Reduziergehänge behelfen, welches auch bei uns zu finden ist. Alternativ kann die Traverse auch über Anschlagketten aufgenommen werden. Sowohl Kurzgehänge / Reduziergehänge alsauch Anschlagketten finden Sie selbstverständlich bei uns im Shop.

Natürlich gibt es auch Staplerhaken bei uns im Angebot, wo die Aufhängung der Lasttraverse nicht über einen Kranhaken erfolgt, sondern über die Zinken am Stapler.

Lastaufnahme

Abhängig von der Bauweise der Lasttraversen können verschiedene Lastaufnahmen möglich sein. Bei der BigBag Traverse / Big Bag Traverse /Big Bag-Traverse gibt es zum Beispiel die ganz einfache Möglichkeit der Aufhängelasche. Bei den Traversen, die letztlich die Last des Hakens auf mehrere Haken verteilen sollen, gibt es die Möglichkeit fester Haken zur Lastaufnahme, allerdings schränkt dies den Nutzer bei den Anwendungsmöglichkeiten ein. Dies wird meist verwendet, wenn es nur einen festen Anwendungsfall gibt. Flexibler wird die Traverse, wenn sie zur Lastaufnahme 360 Grad drehbare Wirbelhaken verwendet.

Anschlagmittel

Für jede Krantraverse erhalten Sie bei uns die entsprechenden Anschlagmittel. Dies sind meist Anschlagketten / Kettengehänge / Kranketten. Diese Anschlagketten / Kettengehänge / Kranketten bieten wir als 1-4 strängige Ketten an in Güteklassen 8 & 10 (GK8, GK10) an, sodaß Sie die Last optimal unter den Lastaufnahmepunkten bzw. Aufhängepunkten verteilen können. Zudem bieten wir Ihnen Rundschlingen und Hebebänder an, die nützlich bei der Lastaufnahme sind. Weiteres Zubehör finden Sie selbstverständlich auch bei uns (s.u.)

Personentransport

Es sollten nie Personen im Kranbetrieb ohne Überprüfung der Einhaltung aller Anforderungen an einem Lastaufnahmemittel transportiert werden. Einige Lastaufnahmemittel sind für den Personentransport geeignet, wenn sie mit zusätzlichen Sicherungseinrichtungen ausgerüstet sind. Beim Personentransport sollten sowohl für den Kran als auch für die Krantraverse die Bestimmungen des Herstellers beachtet werden. Gibt es keine spezifischen Hinweise, so gelten die allgemeinen Anforderungen an den Personentransport. Hier können Ihnen Kran- und Traversenhersteller in jedem Fall weiterhelfen.

Zubehör

Gern liefern wir unsere Kunden eine Krantraverse mit entsprechendem Zubehör aus, um Ihnen das Anschlagen am Kran und das Anschlagen der Last leichter zu machen. Sie finden bei uns im Shop für die Traversen geeignete Anschlagmittel wie Anschlagketten, Schäkel, Hebeklemmen / Blechgreifer / Blechklemme, Magnete, Kranwaagen uvm. Für Big Bag-Traversen / Bigbag Traversen / Kreuztraversen liefern wir auch gern die passende Big Bag dazu.  Mit dieser breiten Palette ist unser Angebot einzigar tiger als bei allen anderen Anbeitern.

 

 

Sie haben Fragen zu Traversensystemen?

Wir beraten Sie gern!

Sie brauchen Lösungen oder Zubehöre, die vom normalen Standard abweichen?

Bei uns finden Sie immer die richtige Traverse und entsprechende Anschlagmittel, z.B. Anschlagketten oder Rundschlingen zum richtigen Preis. Kontaktieren Sie uns gern! Lasttraversen im Standardbereich liefern wir innerhalb weniger Tage.

Telefonisch erreichen Sie uns unter unserer Servicehotline
von montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr
unter der Nummer: 0 36 81 / 45 49 - 80

oder rund um die Uhr über unser Kontaktformular.
Wir werden schnellstmöglich antworten.

 

Hinweis: Für eine Traverse und Beratung für Ihren Messebau / Messestand bzw. die Nutzung als Traversensystem, z.B. Decotruss oder Truss mit Lichtstativ sind wir leider der falsche Ansprechpartner. Hierzu wenden Sie sich bitte gerne an Unternehmen, die im Bereich Messestand / Messestände / Messebau / Stage mit den entsprechenden Traversensystemen für Beleuchtung, Werbung und Deko versiert sind.